Digitalisierung und Mobilität – Smartparking in Rastatt

Wie können alltägliche Angelegenheiten vereinfacht werden?


Behördengänge über das Internet erledigen, intelligente Verkehrssteuerung auf den Straßen oder die Möglichkeit, das Ticket in der Bahn über das Smartphone vorzuzeigen. Digitalisierung und Mobilität sind zwei Themen, die uns im Rahmen des Mobilitätspakts immer wieder begegnet sind und auch in Zukunft weiterhin werden.


Digitalisierung muss nicht immer groß angelegt sein, um den Nutzerinnen und Nutzern den Alltag zu erleichtern. Das zeigt sich seit März dieses Jahres auch in der Rastatter Innenstadt. Als erste Kommune im Projektgebiet des Mobilitätspakts bietet die Stadt das Bezahlen der Parkgebühren mit dem Smartphone an.


Die Stadt Rastatt betreibt das Konzept des „smartparken“ in Kooperation mit dem smartparking e.V. Dieser wurde im Jahr 2015 gegründet und ist nun bereits in mehr als 190 Kommunen und Städten in Deutschland aktiv. Der smartparking e.V. vereint viele verschiedene Anbieter unter einem Hut, sodass sich Nutzerinnen und Nutzer in Rastatt nicht auf eine App festlegen müssen. So können Rastatterinnen und Rastatter zwischen sieben verschiedenen Anbietern wählen, um ihren digitalen Parkschein zu lösen (https://www.smartparking.de/fuer-verbraucher).


Smartparking funktioniert in der Rastatter Innenstadt, außer am Schloss und am Bahnhof, auf den ausgewiesenen Parkplätzen ganz ähnlich dem altbekannten Prinzip des Parkscheins. Der Unterschied liegt jedoch im Komfort und in der Flexibilität für die Nutzerinnen und Nutzer. Nachdem geparkt wurde, kann über eine der verschiedenen Apps der Parkschein gelöst werden. Nachdem die Parkdauer festgelegt wurde, kann die passende Zahlungsmethode ausgesucht werden und anschließend als Parkvorgang bestätigt werden. Das Ordnungsamt der Stadt Rastatt bekommt darauf eine Meldung über den gebuchten Parkschein und kann über das in der App angegebene Kennzeichen vor Ort überprüfen, ob es für Ihren Wagen auch wirklich einen digitalen Parkschein gibt.


Ein großer Vorteil ist auch, dass Nutzerinnen und Nutzer beliebig "nachparken" können, solange es keine maximale Parkdauer vor Ort gibt. Das bedeutet, dass über die App die Parkdauer verlängert werden kann, egal wo sich die Nutzerinnen und Nutzer befinden. Egal ob während dem Einkaufen, während eines geschäftlichen Termins oder während Zeit bei Freunden, Nutzerinnen und Nutzer der Apps müssen nicht mehr zum Auto eilen, um einen neuen Parkschein zu lösen.


Abbildung der verfügbaren Parkmöglichkeiten in der Nähe des Rathauseses in der App "PayByPhone".

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