Verkehrsminister_Winfried_Hermann_Portra

Winfried Hermann

Verkehrsminister 

Der Wirtschaftsraum Rastatt ist für die Oberrheinregion von großer Bedeutung. Das Verkehrsnetz ist aber erheblich mit Güter- und Individualverkehr belastet. Es kommt regelmäßig zu Verkehrsstaus, die sich nicht nur auf den öffentlichen Nahverkehr auswirken, sondern insgesamt zu einer Verschlechterung der Standort- und Lebensqualität führen. Der Mobilitätspakt hat deshalb zum Ziel, die unterschiedlichen Akteure in der Region an einem Tisch zu versammeln, um gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung einer nachhaltigen Mobilität zu vereinbaren. Hierzu sollen alle Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpft, der Straßenverkehr verbessert und der ÖPNV sowie der Rad- und Fußverkehr gefördert werden.

Sylvia M. Felder

Regierungspräsidentin

Der Mobilitätspakt bietet die Chance für alle Partner, gemeinsam vernetzte und attraktive Mobilitätsangebote für die Menschen im Raum Rastatt zu schaffen und sie zu motivieren, auf alternative Verkehrsträger umzusteigen. Ich freue mich, dass die Stadt Rastatt auf Initiative des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg die Koordination des Mobilitätspakts Rastatt übernommen hat und wir als Regierungspräsidium mit zahlreichen Maßnahmen im Bereich des Straßen- und Radverkehrs sowie der Förderung kommunaler Projekte zu seiner Umsetzung beitragen können. Die geplante Öffentlichkeitsbeteiligung liegt mir dabei besonders am Herzen, denn nur zusammen mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, die tagtäglich mit den Herausforderungen des Verkehrs konfrontiert sind, können wir auf die sich ändernden Anforderungen an eine nachhaltige Mobilität reagieren.

Wirtschaft, Tourismus und Bevölkerung sind in Rastatt und der Region in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Mit dieser positiven Entwicklung einher ging jedoch eine Zunahme der Verkehrsprobleme in einem sowieso schon verkehrlich hoch belasteten Wirtschaftsraum. Der Mobilitätspakt mit seinem verkehrsträgerübergreifenden Ansatz und der breiten Bürgerbeteiligung bietet ein ideales Instrument, die Mobilität ganzheitlich und umweltfreundlich zu verbessern, die Lebensqualität in Rastatt dauerhaft zu erhöhen und die Region fit zu machen für die Zukunft.

Hans Jürgen Pütsch

Oberbürgermeister Stadt Rastatt

Landrat Toni Huber sw.jpg

Toni Huber

Landrat, Landkreis Rastatt 

Als Landkreis wollen wir gemeinsam mit vielen weiteren Partnern Konzepte und Maßnahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung unserer Region auch erarbeiten und auch umsetzen. Wir freuen uns, dass es gelungen ist, neben dem Land Baden-Württemberg, der kommunalen Ebene auch viele weitere Partner aus der Wirtschaft und den Nahverkehrsorganisationen in den Mobilitätspakt Rastatt einzubinden. Nur auf solch breiter Basis kann er gelingen.

Gerd Hager_IKEA_1.JPG

Mit unserem Regionalplan stellen wir bereits die Weichen für die Mobilität von morgen im Wirtschaftsraum Rastatt. So wollen wir mehr Güter auf die Schiene bringen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Mobilitätsbereich verstärken und innovative Angebote schaffen, beispielsweise durch das Projekt Regiomove. Eine nachhaltige Mobilität bedarf auch nachhaltiger Kommunikation, um Akzeptanz zu stiften und ein Stück weit zur Normalität zu werden. Die Angebote müssen vielfältig und attraktiv genug sein, um das „Ein- oder Umsteigen“ zu erleichtern. Der Mobilitätspakt Rastatt bietet eine ansprechende Plattform dafür.

Zur Attraktivität der Wirtschaftsregion Mittelbaden (WRM) trägt eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur maßgeblich bei. Dabei ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor das gute Zusammenspiel aller Verkehrsformen. Autos und LKWs, Busse und Bahnen, Flugzeuge und Schiffe, Fahrräder und Fußgänger – alle haben ihren Anteil am Erfolg der Wirtschaftsregion.

 

Die WRM hat mit dem „Regionalen Mobilitätskonzept” bereits ein Weißbuch zum Verkehr in Mittelbaden erarbeitet und vorgestellt. Aus regionaler Sicht kann der Mobilitätspakt Rastatt ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung des Verkehrs in unserer Region sein.

Margret Margen

Vorsitzende,

Wirtschaftsregion Mittelbaden 

Prof. Dr. Gerd Hager

Geschäftsführer,

Regionalverband Mittlerer Oberrhein

UDE_8781.jpg

Jochen Ehlgötz

Geschäftsführer,

TechnologieRegion Karlsruhe

Der Mobilitätspakt Rastatt ist ein wichtiger Baustein, die TechnologieRegion Karlsruhe als Vorreiter- und Problemlöser-Region für eine ökonomisch, ökologisch, energieeffizienten und sozial nachhaltige Personen- und Gütermobilität zu etablieren. Durch die Umsetzung konkreter Handlungsfelder und Infrastrukturprojekte wie dem Rastatter Bahnhof oder dem Lückenschluss der B3 neu, treibt der Mobilitätspakt die Stärkung von klimaneutraler Mobilität wesentlich voran. Die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH freut sich, mit dem Mobilitätsportal oder regiomove, das vernetzte Mobilität per App möglich macht, wichtige Innovationen in den Mobilitätspakt einbringen zu können.

Der Mobilitätspakt Rastatt ist eine wichtige Initiative, um die umweltfreundliche Mobilität vor Ort weiter zu stärken und verschiedene Verkehrsträger miteinander zu vernetzen. Nur wenn es gelingt, mehr Menschen für den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu begeistern und die erforderliche Verkehrswende voranzutreiben, werden wir den Herausforderungen des Klimawandels effektiv begegnen können. Der Karlsruher Verkehrsverbund wird sich deshalb gerne in diesem Projekt mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinem leistungsstarken ÖPNV-Angebot einbringen.

Volker Heepen

Geschäftsführer,

Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH

Im Rahmen des Mobilitätspaktes setzen wir unsere bisherigen Aktivitäten fort. In der Summe wird der Schienenpersonennahverkehr in der Region deutlich an Attraktivität gewinnen.

Dr. Alexander Pischon

Geschäftsführer,

Karlsruher Verkehrsverbund GmbH

Portrait Mercedes Benz.jpg

Thomas Geier

Standortverantwortlicher,

Mercedes-Benz Werk Rastatt

Als Mercedes-Benz Werk Rastatt und durch unsere Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter sind wir fest mit der Region und den Menschen verbunden. Die Verbesserung der Verkehrssituation in der Region ist uns ein großes Anliegen. Verschiedene Maßnahmen hat das Mercedes-Benz Werk Rastatt bereits umgesetzt. Dazu gehört zum Beispiel, dass unsere Beschäftigten mit dem Fahrrad ins Werk einfahren können und ein Shuttle-Verkehr zwischen dem Rastatter Bahnhof und dem Werk besteht. Auch die Anbindung unserer Arbeitsschichten an den öffentlichen Personennahverkehr wäre ein wichtiger Stellhebel. Darüber hinaus haben wir noch mehr Ideen, an denen wir zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Stadt Rastatt sowie weiteren Beteiligten arbeiten.

Dr. Stephan Guse

Werkleiter Rastatt,

Siemens AG

Als Teil der Geschäftssparte Smart Infrastructure ist es dem Siemens Standort Rastatt ein großes Anliegen, sich im Rahmen zukunftsfähiger und innovativer Infrastrukturmodelle am Mobilitätspakt der Stadt Rastatt zu beteiligen.

Durch die Schaffung neuer Anreize zum umweltbewussten Pendeln möchte der Standort ein Statement gegen den stetigen Anstieg des Mobilitätsaufkommens setzen, welches Städte und Unternehmen durch steigende Schadstoff- und Lärmbelastung zunehmend vor neue Herausforderungen stellt. 

Bisher wurden hierzu die Fahrradparkplätze erweitert und ausgebaut, um zum Umstieg auf den klimaneutralen Verkehr zu motivieren. Weiterhin findet der Ausbau von E-Ladesäulen auf dem Mitarbeiterparkplatz statt.

Dr. Dieter Engel

Geschäftsführer, 

Getinge Surgical Workflows

Die Digitalisierung der Arbeitswelt, neue Arbeitszeitmodelle und veränderte Mobilitätsbedarfe werden unser Verhalten revolutionieren. Als einer der größten Arbeitgeber der Region wollen wir diese Veränderung mitgestalten. Dazu gehört es, weniger Flächen zu verbrauchen und weniger CO2 zu emittieren, wofür die betriebsbedingte Mobilität ein wesentlicher Faktor ist. Gemeinsam mit den anderen Akteuren in der Region wollen wir intelligente Lösungen für Mobilität entwickeln. Die Optimierung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Ausbau von Rad- und Fußwegen sind hier nur einige Beispiele.